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Hundeschule - Hundeschule "hundsmäßig"

Schulung oder Training
Erlach 76 1/2, 83629 Weyarn, Deutschland
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Beschreibung

Drei Bausteine bilden das Fundament unserer Arbeit mit Ihnen und Ihrem Hund:



1. Beziehung



2. Erziehung



3. Ausbildung

Die Grundlage für eine gute Beziehung zwischen Mensch und Hund sind Vertrauen und Respekt. Vertrauen baut sich auf durch Klarheit, Zuverlässigkeit und Zuneigung.



In diesem Bereich helfen wir Ihnen insbesondere dabei, die sozialen Fragen, die Ihr Hund in seiner Sprache an Sie richtet, zu verstehen und für ihn verständlich in immer gleicher Weise zu beantworten. Nur so kann Ihr Hund Sie als klar und zuverlässig erleben.



Hundesprache ist Körpersprache. Der Hund offenbart seine Gefühle, sein Wesen durch sein Verhalten. Anstelle von Lauten verwendet Ihr Hund Gesten und ritualisierte Bewegungsabläufe, um sich zu verständigen. Lernen Sie Ihren Hund zu „lesen“ und in seiner Sprache mit ihm zu kommunizieren.

Eine gute Beziehung lebt von gegenseitigem Respekt. Das gilt in einer menschlichen Partnerschaft ebenso wie in der Partnerschaft zwischen Mensch und Hund.



Den Hund zu respektieren bedeutet, seinen Bedürfnissen als Tier, als Hund und als Individuum gerecht zu werden. Der gemeinsame Spaziergang, die gemeinsame Bewegung unter klarer Führung des Menschen bildet die Basis der Mensch-Hund Beziehung.



Ruhe und Souveränität sind die Eigenschaften, die Sie in den Augen Ihres Hundes zu einer Führungspersönlichkeit machen.



Hunde einigen sich bereits bei der ersten Begegnung untereinander, wer führt und wer geführt wird. Der Führende teilt dem Geführten als erstes mit, was dieser nicht tun soll, welche Grenzen zu beachten sind. Erst wenn die Regeln des Führenden akzeptiert werden, teilt dieser Nähe und Zuneigung.



Wir Menschen hingegen begegnen unserem Hund von vornherein mit Nähe und Zuneigung, ohne zuvor Grenzen aufzuzeigen, und erwarten Respekt und Gehorsam vom Hund, ohne diesem Schutz und Sicherheit durch klare Regeln und souveränes Handeln zu bieten

Der Baustein „Beziehung“ ist der Bereich, in dem wir vorwiegend Sie schulen. Sie lernen die Sprache Ihres Hundes zu verstehen und mit ihm zu kommunizieren.



Sie lernen, welche Qualitäten Sie zu einer Führungspersönlichkeit machen, die Ihr Hund anerkennt und respektiert. Wir zeigen Ihnen die Mittel, die Ihnen helfen, die Führung Ihres Hundes zu meistern, wie zum Beispiel Bewegungseinschränkung, Leinenführigkeit und Aufmerksamkeitstraining.



Hierzu bieten wir spezielle Themenabende und Halterschulungen an, die Sie im Bereich „Kurse“ näher beschrieben finden. Die Termine entnehmen Sie bitte der Terminliste.





Beziehung Erziehung Ausbildung zurück





Damit Ihr Hund zu einem angenehmen Begleiter im Alltag wird, muss er das Kunststück lernen, unauffällig zu werden.



Erziehung soll den zu Erziehenden gesellschaftsfähig machen. Sie ist ein Kompromiss zwischen der Ausdehnung der eigenen Persönlichkeit und der Anpassung an die Gesellschaft.



Unter Erziehung verstehen wir daher den Prozess, der den Hund befähigt, ruhig, gelassen und angepasst auf die Anforderungen seiner Umgebung zu reagieren.



Erziehung ist somit ein sozialer Akt. Er verlangt vom Hundeführer, sich als Persönlichkeit aktiv einzubringen, Konflikte anzunehmen und das bedeutet oft Anstrengung und Reibung.

Reflektion, Eigenverantwortung, Einsicht und Vernunft können wir vom Hund nicht erwarten. Die soziale Verantwortung während der gesamten Lebensspanne des Hundes liegt daher beim Halter. Der Halter ist dafür verantwortlich, dass keinem anderen Lebewesen durch seinen Hund Schaden zugefügt wird und dass der eigene Hund niemanden belästigt.



Der Hund muss also lernen, sich am Menschen zu orientieren und sein Verhalten von dessen Vorgaben abhängig zu machen.

Impulskontrolle, Abbruchsignal, Standruhe und ein guter Grundgehorsam sind daher unsere Themen



Wenn Sie gelernt haben,



•mit Ihrem Hund in seiner Sprache zu sprechen,

•eine Beziehung auf der Grundlage gegenseitigen Vertrauens und Respekts aufzubauen

•und Ihren Hund in allen Alltagssituationen auch ohne Leine zu kontrollieren,

führen Sie und Ihr Hund eine Partnerschaft, die die Grundlage einer gemeinsamen Ausbildung ist. Diese Ausbildung dient dem Hund als Ersatz für Arbeit.



Als Arbeitspartner des Menschen hatten Hunde früher genau definierte Aufgaben, nach denen eine strenge Zuchtauswahl getroffen wurde. Heute sind Hunde fast ausschließlich Familienmitglieder, Begleiter des Menschen, Freizeitgefährten ohne eigentliche Aufgabe und ohne den sich daraus ergebenden Bezugsrahmen.



Je nach Veranlagung des Hundes und den Vorlieben des Hundeführers bietet unser Kursangebot verschiedene Aufgabenstellungen, an denen sich das Mensch-Hund Team erproben kann.

•Apportieren

•Verweisen

•Spurensuche

•Objektsuche

•Distanzarbeit

•Gerätearbeit

Hunde brauchen Beschäftigung, die nicht nur die Muskeln, sondern auch den Kopf fordert. Den Hund körperlich und geistig beschäftigen, ihn mitdenken lassen, macht ihn nicht nur müde, sondern auch ausgeglichen.



Ausbildung wird hier nicht als Dressur verstanden. Konditionierte Dressurakte zwingen das Verhalten des Hundes in stereotype Muster. Ein „auf Knopfdruck“ funktionierender, konditionierter Hund kann nicht flexibel auf unterschiedliche Problemstellungen reagieren, kann nicht mitdenken und mitentscheiden.