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Hundeschule - Tierpsychologische Hundeschule Marschall

Schulung oder Training
Haus Gräfenbach, 55595 Münchwald, Deutschland
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Beschreibung

In der heutigen Hundeausbildung kursieren viele Schlagwörter:



Rudelverhalten, Rudelführer, Rangordnung,

Mensch-Hund Beziehung,

Motivation, Trieblehre, Konditionierung,

Halti, Disc-Scheiben, Wurfketten, Master-Plus,

Hundeausbilder, Hundetrainer, Kynologe, Kynopädagoge, Hundepsychologe



Alle diese Schlagwörter werden bei der Ausbildung oder Erziehung des Hundes benutzt. Ein Neuling auf dem Gebiet der Hundeerziehung hat es schwer, mit all diesen Fachwörtern zurechtzukommen.



Der Neuling wendet sich mit seinem Hund an einen Fachmann bzw. an eine Fachfrau, begibt sich also zu einem Hundetrainer.



Dieser gibt sich alle Mühe, dem Hundebesitzer viele Tipps zur Erziehung des Hundes zu geben und ihm bei der Ausbildung seines Hundes behilflich zu sein.



Jeder Hundetrainer ist von seinen Methoden überzeugt und versucht seinen Neuling ebenso davon zu überzeugen.



Stimmt die Chemie zwischen Hundetrainer und Hundebesitzer und sind diese zwei auf der gleichen Wellenlänge, so ist davon auszugehen, dass aus dem zuvor unerzogenen Hund ein angenehmer Partner wird. Somit wachsen Hund und Besitzer zu einem ausgeglichenen Team zusammen.

Das wäre der Idealfall !



In Deutschland ist es leider so, dass jeder " Hundekenner" eine eigene Hundeschule eröffnen kann und sich mit einem Titel wie z.B.: Hundetrainer, Kynologe, Kynopädagoge versehen darf.

Keiner dieser Titel ist staatlich anerkannt oder geschützt.



Das ist der Kern des Problems !!!



Keiner dieser Hundetrainer muss eine Prüfung bestehen, Seminare besuchen oder Berufserfahrung besitzen.



Somit kommt es, dass fast jeder Hundeausbilder eine andere Meinung bezüglich der Hundeausbildung hat, unterschiedliche Methoden anwendet und einfach vor sich her"wurschtelt".



Der Neuling kann sich aufgrund von Empfehlungen an einen bestimmten Hundeausbilder wenden oder einfach den Unterricht dort ausprobieren.



Leider hat der Hundebesitzer keine andere Möglichkeit, sich über die Qualität der Hundeschule zu informieren.

Meine persönliche Sichtweise:

Auch ich bin eine Hundtrainerin unter vielen in Deutschland. Seit 17 Jahren bilde ich nun Hunde aus und seit 23 Jahren befasse ich mich mit Hunden.



Lange war ich auf der Suche nach einer kompetenten und fundierten Ausbildung zum Hundetrainer. Leider war ich meist auf dem "Holzweg". Ich habe viele Seminare belegt, viele Hundeausbilder beim Training beobachtet und viel gelesen.



Wie in meinem Lebenslauf zu ersehen ist, habe ich das Studium zur Dipl.-Hundepsychologin belegt. Dieses Studium hilft mir dabei, gewisse Situationen in der Hundeausbildung aus einem anderem Blickwinkel, nämlich aus der des Hundes bzw.des Wolfes, zu betrachten. Der ist und bleibt der Vorfahre des Hundes und nichts anderes kann im Umgang mit dem Hund als Vorbild dienen !!!



Deshalb finde ich persönlich die antiautoritäre Erziehung des Hundes, sowie die Ausbildung über die ausschließlich "positive Bestätigung" als absolut nicht artgerecht. Denn das Wichtigste in den letzten 23 Jahren war für mich die eigene praktische Erfahrung mit meinen Hunden. Diese zeigen mir täglich, dass es für jeden Hund einen ganz bestimmten Platz in der Rangfolge und Grenzen gibt. Falls diese nicht akzeptiert werden, gibt es nun mal Strafmaßnahmen wie z.B. den Schnauzengriff oder die passive Unterwerfung durch andere Rudelmitglieder.



Aufgrund meiner praktischen Ausbildung in der Schweiz als diplomierte Kynopädagogin im Ausbildungszentrum Wolfsprungkennels bei Hans Schlegel, habe ich wiederum eine neue Sichtweise bezüglich der Hundeausbildung kennengelernt.



Dort wurde mir noch einmal bewusst, wie wichtig konsequentes Handeln, ein genaues Arbeiten und eine artgerechte Einstellung dem Hund gegenüber sind, um erfolgreich seinen Hund ausbilden zu können.



Ob ich mich auf eine Begleithundeprüfung vorbereite, einen"normalen" Familienhund habe oder eine spezielle Ausbildung anstrebe, die Voraussetzungen bleiben immer die gleichen:



Konsequenz, eigene Motivation, klare Aussagen treffen und intensiv loben. Seit mehr als 14 Jahren züchte ich Labrador Retriever. Aufgrund dieser Gegebenheit habe ich mich auf die Ausbildung dieser Rasse spezialisiert.Dennoch ist das Ausbildungssystem, nach dem ich vorgehe, auf jede andere Rasse übertragbar.



Meine Vorgehensweise in der Hundeausbildung haben sich aus meiner jahrelangen praktischen Erfahrung, meinem Studium als Dipl.-Hunde psychologin und meiner kynopädagogischen Ausbildung entwickelt.



Ich bin von meinen Methoden und dem Umgang mit den Hunden überzeugt. Mir ist besonders wichtig, dass der Hundebesitzer und ich das gleiche Ziel haben. Aus diesem Grund wird zu Beginn der praktischen Ausbildung des Hundes eine theoretische Stunde vereinbart, um sich erst einmal kennen zu lernen und das gemeinsame Ziel des Trainings festzulegen.



In jedem Jahr führe ich mindestens zwei eigene Hunde zur Begleithunde- oder zur Jagdgebrauchshundeprüfung. Somit bleibe ich selbst ständig im Training und kann meine Methoden immer mehr verbessern und verfeinern.



Zusammenfassend möchte ich noch einmal sagen, dass es mir wichtig ist, die Hunde nach artgerechten Gesichtspunkten zu erziehen. Also so, wie es die Natur vorgibt.



Das heißt: mit Konsequenz, Zuverlässigkeit, positiven wie negativen Signalen, aber vor allem mit viel Liebe und Spaß am Ausbilden des Hundes.



Mein persönlicher Leitspruch lautet:



So human wie möglich, so streng wie nötig.