Home Hundeschulen Familydog individuelles Training f. Hund u. Halter

Hundeschule - Familydog individuelles Training f. Hund u. Halter

Schulung oder Training
Asselborner Weg 84, 51429 Bergisch, Deutschland
telefoon02207 9199857 od. 0177 3430760emailE-Mail senden
websiteDie Website besuchen

Beschreibung

Thema Mensch & Hund

Der kleine Unterschied



Ein Hund erlebt das Verhalten seines Halters im Alltag zwar in gewisser Form ganzheitlich, jedoch nicht im menschlichen Sinne. Der Mensch ist in der Lage, zeitlich unabhängig komplexe Zusammenhänge eigener Verhaltensweisen und der daraus resultierenden Reaktionen seiner Umwelt zu erfassen und zu analysieren und so aus einer ganzen Erfahrungskette andere Verhaltensstrukturen entwickeln. Ein Hund dagegen lebt immer im Jetzt und ist nicht in der Lage komplexe Zusammenhänge zu erfassen. Erst recht nicht ohne unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang von der augenblicklichen eigenen Handlung und der daraus resultierenden Reaktion. Das heißt, eine Reaktion von uns, die wir auf eine Handlung des Hundes beziehen, welche für ihn aber nicht mehr in einem direkten zeitlichen Zusammenhang mit dieser Handlung steht, wird von ihm mit einer anderen, nämlich mit seiner jetzigen nachfolgenden Handlung verknüpft. So kommt es in der Kommunikation zwischen Mensch und Hund zu bedeutenden Missverständnissen.

Eigentlich scheint es nicht so schwer, diesen kleinen Unterschied zu überbrücken, wenn... es nicht noch weitere wichtige Unterschiede in der Wahrnehmung gäbe.



Sprache / Körpersprache

Der Hund hat nicht die Möglichkeit, den Inhalt unserer Worte zu verstehen, sondern ist bei der Interpretation enorm auf unsere Stimmlage (hoch, tief, energisch, freundlich usw.), sowie auf unsere Körpersprache (Körperhaltung u. Bewegung) angewiesen. Hier bietet sich aufgrund der unterschiedlichen Wahrnehmung eine ganze Fülle von möglichen Missverständnissen.



Instinkte des Hundes und Bedürfnisse des Menschen

Während der Mensch in der Regel nicht unmittelbar nach seinen Instinkten lebt, sondern in der Lage ist, seine Instinkte vom Verstand her zu steuern und in unterschiedliche Bedürfnisse zu lenken, sind die Bedürfnisse des Hundes unmittelbar mit seinen Instinkten und deren Umsetzung verknüpft.



Jagdinstinkt .:. Territorialinstinkt .:. Sexualinstinkt .: Sozialinstinkt

Rassespezifisch sind diese Instinkte unterschiedlich ausgeprägt. Bei der Haltung und der Erziehung des Hundes, die Instinkte des Hundes und dessen rassebedingte Ausprägung nicht zu beachten, kann zu schweren Problemen führen.



Unsere Philosophie:



Mit Hunden leben und sie dabei richtig verstehen zu wollen,

heißt ein wichtiges Stück Lebensqualität zurück zu gewinnen.



Die emotionale, unmittelbare Wahrnehmung für das Leben im Jetzt, ist uns Menschen in der Regel fremd geworden. Unsere Fähigkeit, den Moment, den jetzigen Augenblick einfach zu genießen und als Glück zu empfinden wird überlagert von unserer Vergangenheit und noch wesentlich mehr von dem hohen Erwartungsdruck der Zukunft. Durch diesen hohen Druck, in ständiger Erfüllung von Erwartungen anderer und Ansprüchen an uns selbst, haben wir das Loslassen spätesten beim Eintritt in die Welt der Erwachsenen weitgehend verlernt.



Das Loslassen können ist jedoch ein wichtiger Teil, um all die schönen kleinen Momente in der Gegenwart genießen zu können. Bei allem, was wir den Hunden lehren, um in der heutigen Gesellschaft für uns ein angenehmer und sicherer Begleiter zu sein, ist dies ein wunderbares Geschenk der Hunde an uns, wenn wir bereit sind, uns darauf einzulassen.



Sicher hat so manch ein Hundebesitzer den einen oder anderen Punkt nicht genügend bedacht und dies bestimmt nicht in böser Absicht. Viele Konsequenzen, auf die man vorher nie gekommen wäre, zeigen sich erst im Alltag. In meinen Trainingsstunden möchte ich Sie in Ihren Bemühungen unterstützen; damit aus ihrem Hund ein freudiger und angenehmer Begleiter wird.



Es gibt sehr viele Erziehungsmethoden mit vielen guten Ideen, aber es gibt keine, die generell von jedem Halter umgesetzt werden und auf jeden Hund angewendet werden kann.

Völlig indiskutabel sind jedoch die Anwendung schmerzhafter Methoden, wie Stachelhalsband, Würger ohne Stopper, Hundegeschirre mit Zugwirkung unter den Achseln oder gar Elektroschocker.



Ich bin mit sehr viel Idealismus in meinem Beruf tätig.

Um eine gute Ausbildung für ein harmonisches Halter-Hund-Team zu ermöglichen, ist es von enormer Wichtigkeit, dass auch die "Chemie" zwischen Halter und Trainer stimmt.



Das heißt: Kann der Halter mit mir und meinem Wesen nichts anfangen, nützt auch das Beste Trainingskonzept nichts. Deshalb ist es gut, dass es viele Hundeschulen gibt, solange sie eine artgerechte Erziehung ermöglichen und auf die Anwendung schmerzhafter Methoden und Hilfsmittel verzichten. Der Austausch mit Kollegen, auch kritische Anmerkungen, sind eine gute Möglichkeit unsere Arbeit stetig weiter zu entwickeln.